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Die Rechte der Kinder in der Stadt sichtbar machen. SPD stellt Antrag für einen „Platz der Kinderrechte“

Veröffentlicht am 31.03.2021 in Kommunales

1989 wurden die Rechte der Kinder erstmals in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Der Übereinkunft sind mehr Staaten beigetreten als allen anderen UN-Konventionen. Sie gilt in Deutschland als Bundesgesetz. Dennoch ist die Kinderrechtskonvention noch nicht so richtig bekannt. Gut, dass es auf Antrag der SPD-Fraktion zukünftig wohl einen Platz der Kinderrechte in Schifferstadt geben wird.

„Damit Kinderrechte sichtbar werden, gibt es auf Initiative des Deutschen Kinderschutzbundes bundesweit einige Plätze der Kinderrechte – sechs davon in Rheinland-Pfalz. Und ich denke, Corona hat uns mehr denn je gezeigt, wie wichtig es ist, die Rechte der Kinder zu schützen“, begründete die Fraktionsvorsitzende der SPD, Miriam Gruber, den Antrag der Sozialdemokraten. „Durch die Widmung eines Platzes als „Platz der Kinderrechte“ verdeutlichen wir als Stadt, dass wir unsere Rolle als kinderfreundliche Kommune sehr ernst nehmen und die damit einhergehenden Aufgaben auch in Zukunft weiter engagiert vorantreiben wollen.“

 

In der Sache zeigte sich der Stadtrat einig, allein der Standort wurde besprochen. Hier hatte die Fraktionssprecherin der SPD zwei Vorschläge parat: „Wir können uns den Kreuzplatz vorstellen. Aufgrund seiner neuen Funktion als Quartierstreffpunkt wäre dieser Platz im Innenstadtbereich gut geeignet.“ Als anderen möglichen Standort benannte die SPD den Käthe-Kollwitz-Platz. „Vielleicht ist dieser Standort sogar noch etwas besser geeignet“, erklärte Miriam Gruber. „Er liegt im neuen Wohnquartier von jungen Familien mit Kindern. Er ist ein Begegnungsplatz für Jung und Alt. Unmittelbar in der Nähe ist ein Kindergarten, ein Spielplatz und ein Bolzplatz. Zudem gibt es zusätzlich Seniorensportgeräte und eine Boulebahn. Dieser Platz liegt mitten im Herzen der Gesellschaft.“

 

Der Platz der Kinderrechte soll nach dem Willen der SPD-Fraktion aufklären und ein wichtiges Symbol für die besondere Stellung von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft sein:  „Er soll uns daran erinnern, dass alle Kinder das Recht haben, ohne Gewalt und Armut aufzuwachsen und dass sie gleiche Chancen auf Bildung und persönliche Entwicklung verdienen.“

Dazu ist es nicht notwendig, den Platz umzubenennen, so die SPD. Der Platz erhält lediglich einen Zusatz und eine entsprechende Informationstafel. Auch hier hatte Miriam Gruber einen Vorschlag: „Wir haben bereits zwei Spender/-innen, die sich bereit erklärt haben, die Informationstafel mit 350 Euro zu finanzieren.“ Im nächsten Ausschuss für Generationen und Soziales/Schulträgerausschuss will die SPD die Idee weiterverfolgen. (pk)

 
 

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